Roman Fritzler

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Musikalische Vita
Geboren 1982 im Norden von Kasachstan, erhielt ich bereits mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht an der Musikschule №2 der Stadt Petropawlowsk. Da Musik in diesem Alter noch nicht so sehr meinen Wünschen und Vorstellungen entsprach, schickten meine Eltern mich nach einem Jahr zum Geräteturnen.
Im Alter von elf Jahren verspürte ich großes Interesse für Musik und begann mit dem Geigenspiel. 1996 – ich ging damals in die 8 Klasse – siedelte meine Familie nach Deutschland über. Auf eigene Initiative meldete ich mich bei der Staatlichen Jugendmusikschule in Hamburg-Mitte an und nahm, solange ich auf der Warteliste stand, privaten Geigenunterricht bei einem Orchestermusiker aus Moskau. Im Jahre 1998 bekam ich einen Platz an der Musikschule und hatte dort bis 2003 Unterricht in den Fächern Komposition, Violine und Klavier. Danach ging ich nach Tjumen in Westsibirien und studierte dort vier Semester lang an der Akademie für Kunst und Kultur die Fächer Klavier, klassischer Gesang und Chorleitung. Ab 2005 studierte ich zwei Jahre lang an der Universität Hamburg Historische Musikwissenschaft, kehrte dann aber nach Sibirien zurück und beendete mein Studium drei Jahre später mit einer Diplomarbeit über das Thema „Organisation der außerschulischen musikalischen Arbeit mit Jugendlichen“ sowie zwei Staatsexamina in den Fächern Musikpädagogik und Chorleitung.

Unterrichtskonzept
Beim Klavierunterricht lege ich großen Wert auf die Vermittlung einer guten natürlichen Spieltechnik in entspannter Körperhaltung. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass der Schüler/die Schülerin auf einem mechanischen Klavier spielt. Auf der dabei erworbenen technischen Grundlage lässt sich später vieles aufbauen, wobei die Schüler/die Schülerinnen entsprechend ihren technischen Möglichkeiten und musikalischen Wünschen schrittweise bei der Auswahl der Musikstücke mitwirken sollten. Ich möchte eine freundschaftliche Beziehung zwischen dem Instrument und dem Schüler/der Schülerin wecken und diese Freundschaft begleiten.
Beim Gesangsunterricht bemühe ich mich, den Schüler/die Schülerin mit den Möglichkeiten der eigenen Stimme vertraut zu machen. Die Stimmbildung soll dazu führen, dass die Stimmbänder entlastet werden, der Tonumfang erweitert wird, ein „runder“ Klang entsteht und auf den Einsatz von Verstärkern verzichtet werden kann. Freude und Erfolgserlebnisse während des Unterrichts sind wichtig und sollen zum Üben im Anschluss an den Unterricht anregen.
In Hinblick auf Unterrichtsmethodik und –didaktik, kommt es darauf an, welches Lernziel man erreichen möchte. Dabei sollte das musikpädagogische Konzept auf jeden Schüler/jede Schülerin individuell abgestimmt werden.
Beispielsweise eignet sich die Methodik „Freies Klavier“ und „Erziehung mit Kunst“ von Tatjana Smirnowa sehr für die Schulung des harmonischen Gehörs und des musikalischen Gedächtnisses. „Die russische Klavierschule“ von Alexander Nikolajew hat gute Ansätze für die Artikulation der musikalischen Motive und die Agogik („Aussprache der Melodie“), weil der Autor das Spielen auf dem Klavier mit dem Singen kombiniert. Für das theoretische Verständnis von Musik ist die Harmonielehre von Heide Andreas mit Aufgabenteil und Lösungsheft zu empfehlen. In der russischen Violinpädagogik ist das Buch des rumänischen Geigers Ion Voicu „Aufbau eines natürlichen Systems des Violinspiels“ sehr anerkannt. Für das Erlernen des klassischen Gesangs eignet sich die Methodik von Tamara Novichenko, die am Sankt Petersburger Konservatorium Gesang unterrichtet. Auch die praktischen Gesangsübungen nach Gennaro Barra, der an der Opernschule der Mailänder Scala viele Sänger ausgebildet hat, könnten beim Einsingen angewandt werden. Für den künftigen Dirigenten sind die Bücher „Die Technik des Dirigierens“ und „Die Sprache der Gesten des Dirigenten“ von Ilja Mussin eine wahre Fundgrube… Außer all diesen methodisch-didaktischen Konzepten, die mir vertraut sind, habe ich natürlich auch selbst einige „Geheimrezepte“, um bei der Bewältigung der einen oder anderen Schwierigkeit zu helfen.
Gern möchte ich dazu anregen, von den musikalischen Erlebnissen Brücken zur bildenden Kunst und Dichtung zu schlagen, um den Schülern und Schülerinnen alle Bereiche der Kunst zugänglich zu machen. Solche Erfahrungen habe ich durch viele museumspädagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen an der Hamburger Kunsthalle gesammelt. Schöpferische Tätigkeit soll der Selbstfindung und –verwirklichung dienen und die Entwicklung einer reifen, vielseitigen und ganzheitlichen Persönlichkeit fördern.

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